Weihnachtssterne - die Zimmerlieblinge des Winters!

Euphorbia pulcherrima

Der Weihnachtsstern wird oft auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt gehört zur Gattung der Wolfsmilchgewächse (Euphorbia). Weihnachtssterne sind aufgrund ihrer auffälligen Hochblätter beliebte Zimmerpflanzen.

Blüten und Hochblätter

Die sternförmig angeordneten und intensiv gefärbten Hochblätter, die sogenannten Brakteen werden oft fälschlicherweise für die Blütenblätter gehalten. Die eigentlichen Blüten sind aber grün-gelblich, klein und unscheinbar und sitzen in deren Mitte. Hauptblütezeit ist von November bis Februar, viele Sorten blühen aber fast ganzjährig.

Mäßig aber regelmäßig gießen

Der Weihnachtsstern benötigt nur wenig Wasser. Das Substrat sollte nur leicht feucht sein. Wenn man den Finger in das Substrat steckt und dabei schon Nässe spürt, ist es zu nass. Weihnachtssterne vertragen keine Staunässe, Gelbwerden der Blätter und schlimmstenfalls Absterben der Pflanzen wären die Folgen. Im Übertopf stehendes Wasser muss ausgegossen werden!

 

Hell und warm

Weihnachtssterne sollten während der Blüte in einem beheizten Raum bei ca. 15 bis 22 Grad stehen. Zugluft und zu hohe Temperaturen sollten unbedingt vermieden werden! Oft werden die Weihnachtssterne nach Weihnachten achtlos weggeworfen. Mehrjährige Kultur ist aber sehr einfach, wenn man die Pflanzen im Frühjahr zurückschneidet und in frische Erde umtopft. Im Sommer können Weihnachtssterne im Freien stehen.

Düngen nicht vergessen

Düngen Sie von April bis Oktober während der Hauptwachstumszeit und der Blütezeit wöchentlich mit Blühpflanzendünger nach Herstellervorschrift. 

 

Harmlos aber „nicht zum Verzehr"

Wie alle Wolfsmichgewächse sondern auch Weihnachtssterne den sogenannten Milchsaft ab. Dieser ist ursprünglich giftig und kann zu Hautreizungen führen. Den heute als Zimmerpflanzen kultivierten Sorten hat man diese Giftigkeit durch Züchtung jedoch „ausgetrieben", so dass heutige Sorten nicht mehr als giftig gelten. Wie bei allen als Zierpflanzen kultivierten gilt jedoch: „Für Menschen und Tiere nicht zum Verzehr geeignet".